(ms) Im letzten Spiel der Hinserie konnte die Regionalligamannschaft einen großen Schritt zum Klassenerhalt machen. Hans Schmitz und Michael Seiler vertraten zur gleichen Zeit den TTC Vernich sowie den TT-Bezirk Mittelrhein bei den Westdeutschen Senioren Meisterschaften in Hamm.


Mit einem 9:4 Auswärtssieg bei der TG Langenselbold konnte die 1. Herrenmannschaft des TTC Vernich die Hinserie in der Regionalliga West mit 9:9 Punkten abschließen. Spielertrainer Teodor Yordanov zeigte sich erfreut, wenn auch der Gastgeber auf seine Nummer 2, den ehem. Bundestrainer Richard Prause, verzichten musste. Der an Nummer 2 aufgerückte Spieler Schreitz musste aufgrund von einer Verletzung das Doppel und beide Einzel kampflos abgeben. Durch diese Schwächung war unsere Mannschaft noch mehr fokussiert, beide Punkte mit nach Weilerswist zu nehmen. Neben Yordanov, der u.a. den starken C. Waltemode in fünf knappen Sätzen niederrang, konnte Tom Mykietyn mit zwei Einzelsiegen glänzen. Daneben konnten Tom Heise (kampflos), Franco Loggia und Simon Offermann einen Punkt beisteuern, dazu noch zwei Doppel durch Yordanov/Heise (kampflos) und Mykietyn/Offermann. Yordanov geht für die Rückrunde von einem Steigerungspotenzial für alle Spieler aus und sieht den Tabellenachten Buschhausen (5:13) und –siebten Porz (9:9) als Konkurrenten für den Klassenerhalt. Die Rückserie beginnt am Wochende 14./15.1. mit zwei Auswärtsspielen bei Union Velbert und Einigkeit Süchteln.

Für Michael Seiler waren es die ersten Westdeutschen Meisterschaften, die allerdings nur Lehrgeld von ihm einforderten. In der Gruppenphase der Ü60 Konkurrenz waren u.a. mit dem ehem. Bundesligaspieler Dieter Ristic die Konkurrenten zu stark, so dass die Spiele mit 0:3, 0:3 und 1:3 verloren gingen. Auch die fehlende Fitness durch Handgelenksprobleme hatte nur geringen Einfluss auf die Gesamtleistung. Im Doppel wurde ihm anstatt dem vom Bezirk Mittelrhein zugeteilten Spieler Schüller ein schwächerer Spieler (aus dem Nachrückpool) zugelost, so dass gegen das starke Doppel Zick/Bigierz auch nichts drin war.

Ganz anders war die Situation bei Hans Schmitz in der Ü65. Als ein sog. Gruppenkopf ging er mit höheren Erwartungen in das Turnier und erhoffte sich insgeheim die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Mai 2017. Die Gruppenphase konnte er mit drei Siegen und Platz 1 abschließen. In den beiden Doppelkonkurrenzen (Mixed, Doppel) standen hohe Hürden bereits in der ersten Runde voraus, so dass er dies nur zum „Warmspielen“ für die Einzelkonkurrenz nutzen konnte. Das Achtelfinale war dann auf den Sonntag angesetzt, allerdings betrug die Wartezeit mehrere Stunden, so dass er erst gegen 15 Uhr wieder in das Turnier eingreifen durfte. Sein Gegner Huben, ein Gruppenzweiter, war für ihn sehr unangenehm und er selbst fand nicht in sein Spiel. Die 0:3 Niederlage bedeutete ein schnelles Aus und auch ein Verpassen der Qualifikationsplätze für die Deutsche Meisterschaft. Hier wäre mindestens eine Viertelfinalteilnahme erforderlich gewesen.

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